Anwendungsgebiete der


ATP-Therapie


Breite Heilanzeigenpalette, aber kein Allheilmittel

 

Die ATP-Therapie hat eine breite Palette an Indikationen, sie ist aber kein Allheilmittel. Die Therapie lässt sich hervorragend mit anderen Therapiearten kombinieren. Die häufigste Anwendung findet man in der Orthopädie (Bewegungsapparat), Rheumatologie und Schmerztherapie. Auch bei Arthrose und Durchblutungsstörungen findet sie ihren Einsatz.


Die ATP-Therapie ist eine alternative Heilmethode, die man zur Grund- oder Ergänzungsbehandlung einsetzen kann. Die Bandbreite von möglichen Einsatzgebieten erklärt sich daraus, dass ATP-Therapie vor allem über Stoffwechsel, Nerven- und Immunsystem wirkt. Das sind die Körperfunktionen, die von den meisten Erkrankungen in Mitleidenschaft gezogen werden und deren Normalisierung entscheidend an der Heilung mitwirken kann.
                 

Anwendungsgebiete

  • Kopfschmerzen und Migräne: Dabei beansprucht die ATP-Therapie, auch in hartnäckigen Fällen nicht allein die Schmerzen zu lindern, sondern die Ursachen zu beseitigen. Bei Migräne vermindern Ströme die Häufigkeit der Anfälle.
                
  • Rheumatische Schmerzen und andere akute oder chronische Schmerzzustände am Stütz- und Bewegungsapparat mit verschiedenen Ursachen. Zu den wichtigsten Erkrankungen dieser Gruppe gehören Gelenkentzündung und -abnutzung, Schmerzen in der Schulter oder im Nacken- und Rückenbereich, schmerzhafte Muskelverspannungen, Muskel- und Weichteilrheumatismus, Tennisarm, Joggerknie.
                
  • Osteoporose: Neuerdings wird davon gesprochen, dass ATP-Therapie
    auch bei Osteoporose hilfreich sein kann und den übermäßigen Abbau der Knochensubstanz beeinflussen kann.

 



Regeneration nach Verletzungen

dazu gehören:

  • Wunden
  • Blutergüsse
  • Schwellungen
  • Knochenbrüche und ähnliche Verletzungsfolgen
  • Komplikationen nach Verletzungen oder Operationen
  • Narbenschmerzen
  • Wucherungen

Die Regeneration soll in diesen Fällen deutlich beschleunigt werden.



Sportverletzungen           

Empfohlen wird die Behandlung von Kontusionen und Distorsionen mit Symptomen wie Schmerz, Schwellung oder eingeschränkter Funktion.
Vorwiegende Indikationen:

  • frische Sportverletzungen wie Meniskus- und andere Sportschäden
  • Verstauchungen
  • Verrenkungen und Zerrungen

darüber hinaus werden Blutergüsse sowie Tonuserhöhungen in der Muskulatur erfolgreich behandelt, insbesondere in Kombination mit anderen physiotherapeutischen Maßnahmen. 

           

Nervenschmerzen

Hier kommt die ATP-Therapie bei folgenden Symptomen zum Einsatz:

  • Nervenschmerzen, die hauptsächlich am Ischias- und Trigeminusnerven auftreten
  • ausstrahlende Nervenschmerzen bei Bandscheibenschäden
  • Phantomschmerzen nach Amputationen (Polyneuropathien)

   

Erkrankung innerer Organe 

Als Erkrankungen innerer Organe, die von außen durch Ströme beeinflusst werden können, gelten insbesondere: Magen-Darmleiden, Gallenblasen-, Harnblasen-, Prostatabeschwerden verschiedener Ursachen, Hals-, Rachen-, Brochialkatarrhe, Asthma

 

Blutdruck/Tinnitus

Hoher Blutdruck wird bei einem Teil der Patienten deutlich, aber oft nur vorübergehend gesenkt. Die Auswirkungen niedrigen Blutdrucks können durch die harmonisierende Wirkung auf die Gefäßspannung verbessert werden. Selbst bei Schwindel und Ohrensausen macht die ATP-Therapie von sich reden.



Nervosität und Stressfolgen/Depressionen/Ängste/Suchttherapie

Im allgemeinen wirkt eine therapeutische Behandlung entspannend und harmonisierend auf die seelisch-geistigen Funktionen bei:

  • Seelisch-nervöse und geistige Störungen, 
  • Vornehmlich Nervosität,
  • Schlafstörungen, Stressfolgen, Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche

 

Allgemeines Befinden

Als Allgemeinwirkung erzielt man durch Ströme eine Vitalisierung von Körper, Geist und Seelenleben mit Anregung und Harmonisierung vieler Lebensfunktionen, insbesondere auch der Abwehrkräfte. Deshalb kann man sich ohne weiteres regelmäßig zur Vorsorge oder nach Krankheiten zur Verkürzung der Rekonvaleszenzzeit mit dieser Methode behandeln lassen. Menschen, die sich infolge von Dauerstress oder Ernährungsfehlern nicht mehr gesund fühlen, aber auch noch nicht als krank gelten, sprechen meist gut darauf an. Unerwarteten Folgen kann damit vorgebeugt werden.

 

Sonstige bekannte Anwendungsgebiete

  • Pseudoarthoren
  • Durchblutungsstörungen und Sudecksche Dystrophie
  • Osteomyelitis
  • Osteochondrosis dissecans verschiedener Gelenke
  • Aseptische Knochennekrosen
  • Degenerative Bandscheiben- und Gelenkerkrankungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Augenerkrankungen
  • Hauterkrankungen

 

Nebenwirkungen

Therapeuten heben hervor, dass Medikamente gegen Schmerzen mit ihren oftmals erheblichen Nebenwirkungen reduziert werden können, was bei einer Langzeittherapie von großer Bedeutung sein kann.



Gegenanzeigen

Nicht angezeigt ist die ATP-Therapie bei allen Krankheiten, die nur chirurgisch behandelt werden können und bei Trägern von Herzschrittmachern, da deren Funktionen gestört werden können. Auch bei Geschlechtskrankheiten und ernsten Infektionen kommt die ATP-Therapie kaum in Frage. Während der Schwangerschaft ist sie nur ausnahmsweise und nach Absprache mit fachlicher Verordnung einzusetzen.

 
Nicht benutzen sollten Personen das Gerät mit:

  • Herzschrittmachern und anderen elektronischen Implantaten bzw. Insulinpumpen
  • schwerer Angina pectoris
  • akuten Blutungen
  • schweren Pilzerkrankungen
  • Epilepsie
  • schweren Herzleiden
  • Schwangerschaft
  • Fieberkranke (Fieber über 39°C)

 

Hinweis:  Die ATP-Therapie zählt in Europa noch zu den alternativen Heilmethoden. Wie bei allen Alternativ-Heilmethoden möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die ATP-Therapie in Europa noch als wissenschaftlich umstritten gilt.

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