Zufuhr durch ATPstim steigert die kognitive Leistung

Das Gehirn ist ein Körperteil wie jedes andere. Allerdings ist es ein Energievielfraß und benötigt ca. 80% ATP für seinen Anteil, das ist etwa 2 Prozent am Körpergewicht. Wenn man dem Gehirn mehr Brennstoff, also Sauerstoff oder Zucker zuführt, lassen sich auch dessen Leistungen steigern. Die Neurobiologie erforscht schon seit längerem den Metabolismus des Gehirns und seine Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen. Beim Stoffwechsel wird Glukose, der Blutzucker aufgespalten, um die Verbindung Adenosintriphosphat (ATP) zu gewinnen ATP vermag Energie zu speichern und wieder abzugeben und mit ATP wird das Gehirn wie ein Motor mit Benzin angetrieben.

Da zu den Arealen, in denen höhere Leistungen erbracht werden auch mehr Blut fließt und daher Sauerstoff und Glukose transportiert wird, kann man mit bildgebenden Verfahren auch sehen bei welcher Aufgabe welche Gehirnbereiche am aktivsten sind. Mit der Portronen-Emissions-Tomographie(PET) markiert man Sauerstoff oder Glukose mit radioaktiven Atomen, die einen instabilen Kern besitzen und daher Portronen freigeben. Der Marker gelangt mit dem Blut zu den aktivsten Arealen. Die aus dem Zusammenstoß der Portronen mit den Elektronen anderer Verbindungen entstehende Gamma-Strahlung und kann dann gemessen werden. Ein anderes Verfahren ist die funktionelle Kernspintomographie (MRT), mit der man durch ein magnetisches Feld und Radiowellen die Eigenschaften des Hämoglobin erfasst, das den Sauerstoff im Blut transportiert.

 

Dass das Gehirn auf Sauerstoff und Glukose angewiesen ist, ist natürlich schon lange bekannt. Erhöhter ATP-Gehalt wird für eine verbesserte kognitive Leistung verantwortlich gemacht. Wissenschaftler hatte schon 1997 eine Reihe von Untersuchungen mit ATPstim durchgeführt und festgestellt, dass ATPstim das Kurzzeitgedächtnis stärkt und der Effekt 24 Stunden lang anhält.

Der Versuch: Eine Gruppe bekam 20 min ATPstim die andere keine Behandlung sie mussten dann Reihen von jeweils 15 Wörtern zuhören, die sie sechs Minuten später wiedergeben sollten. Diejenigen, die ATPstim hatten, schnitten dabei doppelt so gut ab. Neben der Verbesserung des Kurzzeitgedächtnisses werden auch Aufmerksamkeit und Reaktionszeiten besser.

In einem anderen Versuch wurde die Versuchspersonen, auf dem schwierigsten Level eines Tetris-Spiels untersucht, die ATPstim Personen waren "signifikant" besser als die anderen. Bei leichteren Levels ließen sich hingegen keine Unterschiede feststellen. Je schwieriger die Aufgaben, so scheint es, desto mehr ATP wird verbraucht. Das stimmt offenbar auch anders herum, denn Blutproben von Menschen, die gerade geistig schwierige Aufgaben erledigen, zeigen niedrigere ATP- Spiegel auf, deshalb glaubt  man dass das Gehirn so viel ATP vom Restkörper abzieht. Eine zusätzliche Versorgung verbessert, wenn man es richtig macht, die kognitive Leistungsfähigkeit verbessert. "Selbst das esoterischste Gehirn gehorcht biologischen Gesetzen. Wenn man die für das Gehirn verfügbare Energiemenge hochsetzt, indem man einfach ein wenig mehr Treibstoff auf das Feuer gießt, kann man bis zu einem gewissen Grad kognitive Funktionen verbessern."

Beobachten konnten Wissenschaftler bessere Leistungen durch ATPStim nicht nur für das Kurzzeitgedächtnis und die Aufmerksamkeit, sondern auch für das Langzeitgedächtnis, den Umgang mit Worten oder mit Zahlen. Zwar ließ sich eine Verbesserung von kognitiven Leistungen bei älteren und jüngeren Menschen feststellen, aber die älteren sprechen noch besser auf ATPstim an wie die jüngeren, ältere Menschen profitieren noch mehr vom Effekt da ihr ATP-Spiegel wesentlich niedriger ist wie bei jüngeren. Es kommt allerdings auf die optimale Dosis, wenn vielleicht bald Schüler oder Studenten sich vor Prüfungen schnell einmal einer ATP-Behandlung ausetzen, um bessere Leistungen zu erzielen. Und wer dann zusätzlich noch Glukose und Vitalstoffpräparate nimmt kann den Effekt noch erheblich verbessern.

 



 

 

 

 



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